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Sex bombs – das Präservativ Trauma
31.03 2007
Samstag, 14:13
Manfred A. Maier
Ein Engagement lockte mich für einige Tage aus meiner Wohnung in der legendären Via di Pré und meine gerade neu eingezogene Untermieterin Silvia, eine Soziologin aus Pistoia, die nach Genova zog, um sich ein Jahr ihrer Doktorarbeit zum Thema „Immigration“ zu widmen, blieb alleine zurück.
Mit den mitunter geheimnisvollen Riten und Gebräuchen nicht vertraut, wurde sie während meiner Abwesenheit kurz vor Mitternacht von lautem Hämmern aus ihren Studien gerissen. Neugierig und auch etwas besorgt, ob hier jemand in der Nachbarschaft einbricht, öffnete sie das Fenster und die schweren hohen Läden aus Holz, welche sich knarrend in ihren rostigen Befestigungen bewegen.
Sie sah gerade noch, wie sich eine geduckte Gestalt, die Hände über den Kopf haltend, im Laufschritt entfernte und konnte sich keinen Reim auf die Geschichte machen.
Als sie mir die Begebenheit schilderte, wurde mir bewusst wie traumatisiert mein Nachbar ist und fast kam so etwas wie ein schlechtes Gewissen bei mir auf.

Vor rund drei Jahren befand sich Fede(rico), der Sohn von Pippo und Anna (Dydime – die Zwillinge), mitten in seiner „das will ich haben“ und Fragephase.
Als Kind eines Poeten und Malers und einer Psychologin ging Fede von Beginn an sehr beherzt an sein Abenteuer „jetzt entdecke ich die grosse Welt“ heran und gab sich keinesfalls mit einem schlichten, „nein, dass bekommst du nicht“ oder mit einer kurzen, unverfänglichen Erklärung zu einer seiner unzähligen Fragen zufrieden.
Das Problem entwickelte sich unvorhersehbar während sie einen Spaziergang in der Altstadt machten und dabei an einem der inzwischen vor jeder Apotheke hängenden Kondom Automaten vorbeikamen.
„Was ist das?“ legte der Entdecker der grossen Welt, Fede, los und die Antwort lautete schlicht „ein Kondom“.
„Das will ich haben“ insistierte Fede folgerichtig und akzeptierte das trockene „nein, dass ist nichts für dich“ seiner Mutter keinesfalls. Mit „warum nicht, ich will das?“ läutete er einen längeren, sich wiederholenden Disput vor dem Automaten mit dem ebenso geheimnisvollen wie begehrten Inhalt ein.
Das Gespräch steuerte auf die unvermeidliche Eskalation zu, als er energisch eine Erklärung forderte, um was in aller Welt es sich für ein Ding handeln könnte, dass nichts für ihn sei.
Unvorstellbar.
Seine Mutter Anna überlegte kurz, für welche Antwort sie sich entscheiden sollte. War „um sich beim Geschlechtsverkehr vor ansteckenden Krankheiten zu schützen“ oder doch „damit es beim Liebe machen kein Baby gibt“ kindgerechter und erfolgsversprechender?
Fairerweise muss man anmerken, es war vorhersehbar, dass beide Antworten ebenso wie keine Antwort zum Unvermeidlichen führen würden. Anna entschied sich für die „kein Baby“ Variante und ist damit natürlich bei ihrem Sohn an den Falschen geraten.

Auch wenn er sich von Vögeln keine Vorstellung machen konnte, war für ihn klar „ich will ein Baby“ und er nahm damit unwillentlich ohne weiteres in Kauf, dass sein fester Standpunkt jeden fundamentalistischen katholischen „ungeborenes Leben Schützer“ zu unkontrollierten Begeisterungsstürmen hinreissen würde.
Schwer gezeichnet von der engagierten Auseinandersetzung rund um ein heikles Thema stand die Kleinfamilie wenig später vor meiner Türe.
Fedes Stimme bebte im Einklang mit dem ganzen Körper im Takt vor Empörung, die Psychologin Anna machte den Eindruck, sie hätte therapeutische Hilfe dringend notwendig und Pippo grinste wie immer mit einem „so lange ich damit nichts zu tun habe, finde ich es ungemein lustig“ Gesichtsausdruck still vor sich hin.
Sofort wandte sich Fede an mich, offenbar ohne jeden Zweifel, in mir einen Verbündeten zu finden welcher ihm bestätigt, dass die Position seiner Eltern unhaltbar und frei von jeder humanen Gesinnung sei.
Meine Rolle wird im Rückblick wenig Aussichten haben, erziehungstechnisch das Prädikat „wertvoll“ zu bekommen. Das war mir in diesem Moment völlig egal und jede noch so heimtückische List schien mir gerechtfertigt, um den Haus- und Familienfrieden wieder herzustellen. Verantwortungslos stellte ich in Abrede, dass Kondome irgend etwas mit „kein Baby machen“ zu tun haben könnten und behauptete mit Nachdruck, dass die sich in den bunten Päckchen findenden kleinen Gummischläuche vielmehr mit Wasser gefüllt und anschliessend verknotet würden, um als Wasserbomben jeden nachbarschaftlichen Kleinkrieg für sich entscheiden zu können.
Der verzückte Gesichtsausdruck von Fede wies unzweifelhaft darauf hin, dass meiner List ein in diesem Ausmass unerwarteter Erfolg beschieden war. Er beschimpfte kurz seine Mutter für ihre unverschämten Lügen um mich anschliessend mit einer Stimme, die keinen Widerspruch duldete, aufzufordern, mit ihm aus dem Haus zu gehen um am nächsten Automaten das begehrte Rohmaterial der Bombe für den Hausgebrauch zu besorgen.
Widerstand war zwecklos.
Endlich kamen wir mit dem begehrten Päckchen zu Hause an und begannen unverzüglich mit den Vorbereitungen für eine ausgedehnte Gefechtsübung in der sonst durchaus friedlichen Via di Pré. Das Fenster geöffnet und ein Stuhl an das Fenster gerückt um dem kleinen Krieger mit den grossen Ambitionen einen umfassend Ausblick auf die Wirkung dieser Uebungen zu gewähren.
Der erste Gummischlauch wurde unter aufmerksamer Beobachtung von Fede aus der Verpackung befreit, über den Wasserhahn gestülpt und mit Wasser gefüllt. Inzwischen hatte ich mich von Fedes Begeisterung anstecken lassen, was dazu führte, dass die Bombe eine beeindruckende Grösse annahm. Es gelang mir gerade noch, dass Ende des Kondoms so weit zu strecken, um einen Knoten machen zu können und schon stürmten wir mit dieser schweren Waffe, welche sich in meinen Armen wie eine galeereartige Masse anfühlte und bewegte, Richtung Fenster.
Auf dem Weg zum Gefechtsplatz wirkte sich unsere Unerfahrenheit im Bombenbau insofern unangenehm aus, dass die Bombe bereits im Eingangssaal platzte und eine Ueberschwemmung von beachtlichem Umfang verursachte. Zum Glück standen uns mit Claudia, Anna und dem ruhig beobachtenden Einsatzleiter Pippo kompetente Hilfstruppen zur Verfügung, welche sich sofort an die Arbeit machten, um den Kollateralschaden in der engeren Heimat zu beheben.

Während der uns familiär verbundene Zivilschutz noch mit den Wassermassen im Eingangsbereich kämpfte, strebten Fede und ich mit einer etwas redimensionierten Version der Bombe zum Gefechtsplatz.
Endlich beim Fenster angekommen, wurde klar, dass uns eine Strategie fehlte. Es erwies sich als ausserordentlich schwierig, in Hinblick auf die kommende Schlacht eine gemeinsame Lösung zu finden.
Naturgemäss hatte ich das zukünftige Verhältnis mit meinem Umfeld im Kopf, als ich dafür plädierte, abzuwarten, bis die Via di Pré einen Moment in der Gefechtszone menschenleer ist. Fede konnte meinen Bedenken nichts Positives abgewinnen. Und als ich mich noch dazu verstieg, im Sinne eines Kompromisses zwar den Abwurf auf das sich bewegende Objekt zuzustimmen, dies aber an die Bedingung knüpfte, sofort hinter dem Fenster abzutauchen und sich zu verstecken, hatte ich viel von meinem Ansehen, welches ich bei Fede auf Grund meiner immer wieder hervorragenden Ideen genoss, fast zur Gänze verspielt.
So kam es, dass die erste Bombe mitten in einer Gruppe auf Stadtbesichtigung einschlug und die aus diesem Umfeld folgende und durchaus verständliche Empörung bei meinem kleinen Kriegerfreund ungeahnte Triumphgefühle auslöste, welcher er mit erhobenen Armen vor Vergnügen kreischend und quietschend am offenen Fenster auslebte.
Glücklicherweise war ich gezwungen, darauf zu achten, dass Fede nicht selbst aus dem Fenster fiel und musste mich deshalb nicht im Detail mit der Reaktion der bombardierten Touristengruppe, lautstark vertreten von ihrer resoluten Reiseführerin, auseinandersetzen.
Nach zwölf Kondomen hatten wir unsere Munition verschossen und Fede bekam sich kaum ein vor Begeisterung, wie viele Feinde man sich mit einem kleinen Päckchen Kondome machen konnte.

Auch an der Via di Prè geht die Zeit nicht spurlos vorüber, immer wieder schliesst ein Fisch-, Gemüse- oder Käsehändler die Pforten seines Ladens für immer.
Während ich in jedem Einzelfall um den Verlust von Lebensqualität trauere, eröffnet an Stelle des verschwundenen kulinarischen Tempels ein Chinese sein Geschäft oder einer der inzwischen unzähligen Telefonshops, frequentiert von den Immigranten um einigermassen günstig mit der Familie in der fernen Heimat telefonisch in Kontakt bleiben zu können.
Meinem Fruttivendola (Gemüsehändler) Vis a Vis folgte ein Telefonshop, geführt von einem Mann aus Pakistan, mit dem mich ohne Worte von Anbeginn an eine gegenseitige gut ausgeprägte Antipathie verbindet.
Er steht oft vor seinem Geschäft und in den ersten Wochen nach der Eröffnung wurde bei unserem Eingangsportal wieder einmal das Schloss gestohlen. Als ich dies an einem Morgen, der nichts für meine schlechte Laune konnte, auf dem Weg zum Zeitung holen bemerkte, fragte ich ihn, ob er etwas gesehen habe.
Vernünftigerweise antwortete er mit „nein“ und war sichtlich erstaunt als ich ihm entgegnete, er solle sich das sehen besser angewöhnen, wenn er hier in guter Nachbarschaft tätig sein möchte.
Mit leicht geöffnetem Mund sah er mich an wie ein Gespenst, weitere Worte haben wir seither nicht mehr miteinander gewechselt.
Dies ist bemerkenswert und für meine Begriffe ungewöhnlich.
Der Mann schliesst seinen Laden gegen Mitternacht und benötigt dazu seit Jahren einen Hammer. Die äussere Türe seines Geschäfts – bestehend aus massiven Eisen – verriegelt er und schliesst mit einem grossen Sicherheitsschloss ab.

Einer dieser Riegel ist offenbar nur mit massiven Hammerschlägen in die dafür vorgesehene Arretierung zu bringen, ein Umstand, der mich erstaunt und selten, dann aber heftig, stört.
Wenn ich um diese Zeit in der Bibliothek ein Buch lese und gegen Mitternacht diese Hammerschläge meine Konzentration stören, bekomme ich Rachegefühle.
Die Geschichte mit Fede und den Kondomen war wegweisend für den weiteren Verlauf unserer nachbarschaftlichen Beziehung.
Eines Abends hörte ich ihn wieder hämmern und erinnerte mich an die durchschlagende Wirkung von Wasserbomben. Als ich das Fenster öffnete und den um Mitternacht handwerklich voll beschäftigen Nachbarn mittels unangekündigten Bombardement meinen Unwillen deutlich kundtat, war ich mir der vollen Zustimmung von Fede bewusst. Etwas irritiert hätte ihn vermutlich die Reaktion des Mannes. Er erhob sich aus seiner gebückten Haltung und ging tropfnass, ohne ein Wort zu verlieren oder auch nur den Kopf zu heben, seines Weges.
Wenn wir uns auf der Strasse treffen, fällt nie ein Wort über das gelegentliche nächtliche Treiben, dies obwohl zumindest ich von meiner Seite aus durchaus liebevoll und mit Engagement agiere.
Unsere Beziehung begann im Winter und ich konnte mir zufrieden vorstellen, wie der Nachbar nass und frierend nach Hause geht.
Im Sommer befürchtete ich, der Mann könnte eventuell zu Sarkasmus neigen und sich eines Tages für die Erfrischung bedanken. Dieser Gefahr beuge ich deshalb bei warmen Temperaturen vor, indem ich das Wasser mit Acrylfarben im Atelier mische. Dies ändert nichts an der erfrischenden Wirkung des sommerlichen Bombardements, die grünen, roten und blauen Flecken an der Türe seines Geschäftes und seine bisweilen etwas arg bunte Kleidung entschädigen mich aber vollumfänglich für die unerwünschte Nebenwirkung Erfrischung.
In den rund drei Jahren haben wir unsere Beziehung ruhig und wortlos hämmernd und bombend gepflegt, nie ist mir bei meinem Nachbarn eine Gefühlsregung aufgefallen.

Die Schilderung meiner Untermieterin, wie der arme Nachbar die Hände über den Kopf haltend eilig flüchtet, sobald er hört wie sich die Fensterläden öffnen, hat mich überrascht.
Bei aller Antipathie hatte ich nie im Sinn ihn zu traumatisieren.
Ich werde nächstens versuchen, mit ihm zu sprechen. Eventuell kann er sich entschliessen, seine Türe richten zu lassen und ich stelle meine Bombardements ein.
Fede werde ich davon nichts erzählen, mein Ansehen bei ihm ist mir viel wichtiger als die volle, traurige Wahrheit.

Maier Manfred, Genova, www.prete.at

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fede / 25.08.2007 09:12

mei
Charakterschwein / 31.05.2007 00:35

Im Sommer befürchtete ich, der Mann könnte eventuell zu Sarkasmus neigen und sich eines Tages für die Erfrischung bedanken. Dieser Gefahr beuge ich deshalb bei warmen Temperaturen vor, indem ich das Wasser mit Acrylfarben im Atelier mische. Dies ändert nichts an der erfrischenden Wirkung des sommerlichen Bombardements, die grünen, roten und blauen Flecken an der Türe seines Geschäftes und seine bisweilen etwas arg bunte Kleidung entschädigen mich aber vollumfänglich für die unerwünschte Nebenwirkung Erfrischung.
manfred maier / 31.05.2007 00:58
danke für die aufmerksamkeit
...du stalker depp...
hast schon gehört...es gibt hier angeblich welche die werden regelrecht boykotiert und verschwinden praktisch ungelesen in der versebkung des archivs.
muss ja furchtar sein...irgendwie verstehe ich dich ja...fast.
anonyma les@ / 31.05.2007 00:59
Re: danke für die aufmerksamkeit
depp? endlich mal was neues,
sonst sagst du zu deinen fans immer volldepp
manfred maier / 31.05.2007 01:02
na siehst.....
...noch zwei stalking nächte von dir und wir sind dicke freunde...
geh bitte tu mir das nicht an.
anonyma les@ / 31.05.2007 01:06
was ich sehe
ist ein stümperhaft gescheiterter versuch eine antwort zu finden
manfred maier / 31.05.2007 01:08
ja, in sachen stümper bist du eine instanz.....
..in eigener sache.
dein urteil gilt hier als grösstmögliches kompliment.
anonyma les@ / 31.05.2007 01:11
Re: ja, in sachen stümper bist du eine instanz.....
tja, lieber manfred - das hab ich mir von dir abgeschaut
manfred maier / 31.05.2007 01:14
na zum glück gibt es mich....
...stell dir vor du müsstest deine mami fragen, was SELBSTKRITIK bedeutet.
da ist es doch immer gut wenn einer wie du rufen kann, "wegen dem bösen bin ich eine pfeife".....
lehn nur an, burschi...es wird zu deinem schaden sein.
anonyma les@ / 31.05.2007 01:19
Re: na zum glück gibt es mich....
ehrlich, ich lerne gerne von dir
ein bisschen was brauchbares hast auch du ;)
manfred maier / 31.05.2007 01:24
wird nicht gleich wieder gemein.....
...ich weiss ja, es regt dich furchtbar auf, dass ich so wunderbar bin...aber trotzdem.
anonyma les@ / 31.05.2007 17:02
Re: wird nicht gleich wieder gemein.....
hmmm...
u.staffa / 05.04.2007 12:41
raketa-abschussbasis??
liebe heer(herr)schaften!
nachdem der "feuilleton-kleinkrieg", der vor ein paar tagen entbrannt ist,
von unermüdlichen raketa-soldaten und einigen guerillakämpfern pausenlos an
breiter front ausgetragen wird, mach ich halt in raketas namen auch noch
mit - aber nur 1x!!
liebe gemüter, jetzt beruhigt euch doch mal wieder! jede/r von uns kämpft um
platz und publikation - was denn sonst? ist ja schwierig genug im
kunstbetrieb."der künstler genügt sich selbst" (o.wilde). "...und freut sich
ab und zu, wenn ihm/ihr einer zuhört."
interessanterweise bestätigt sich gerade das phänomen, das ich in meinem
feuilleton-artikel angesprochen habe:
die männer fechten, während die frauen konstruktive vorschläge bringen, die
aber keiner hört. jetzt gebt`s doch der helene schon endlich das witzbuch!!!
ich stimme offen und ehrlich für: schmutzbo(o)te, der titel triffts auf den
kopf, gratuliere helene! - der m.herger hätte endlich seine kolumne
erstritten und der friede ist gerettet. das feuilleton wird wieder
literarisch oder zumindest feuilletonistisch und vielleicht besinnen wir uns
alle wieder ein bisschen darauf, was eigentlich satire ist. wer es weiß,
gewinnt bei mir einen bleistift. nein, m.maier, du darfst nicht mitspielen,
du schreibst literatur und nicht schmutz, und du hast selber genug
bleistifte. aber alle les@s dürfen schon.
und wenn der krieg vorbei ist, und noch alle leben, und der bad ischler
elternverein nicht gegen raketa prozessiert, dann geht der mario herger
bitte wieder in seine kalifornische spassfabrik und der manfred maier wieder
in seine genueser schreibstube und dann arbeiten wir alle wieder was
vernünftiges. alles wird gut.wenn wir nur wollen.

entkrampfende grüsse

u.staffa
guerillero / 05.04.2007 20:40
Re: raketa-abschussbasis??
wenn ich das wort KUNSTBETRIEB schon höre, möchte ich sofort eine handgranate zünden!
raketa-soldat / 05.04.2007 21:33
Re: Re: raketa-abschussbasis??
da kriege ich so einen hals.
satire muss sein / 05.04.2007 14:57
raketa-satirebasis
aus dem kleinkrieg IST satire entstanden. mit oder ohne besinnung war das sogar punktgenau getroffen. vielleicht hat der anzettler maier was gelernt daraus.
maier manfred / 05.04.2007 12:48
an sie dachte ich die ganze zeit......
....während ich hier meinen teil zum klamauk beitrug.
es traf sich zeitlich hervorragend mit ihrer analyse, welche vor ort das bekam, was sie eigentlich gar nicht nötig hatte: die bestätigung.
vielen dank für ihren kommentar und ich hoffe, ihre wünsche und anregungen mögen in erfüllung gehen.
gut werken und liebe grüsse aus genova
manfred
satire muss sein / 05.04.2007 15:03
nicht nötig?
die satiregemeinde hat ihnen zugriffe geschenkt und sie sind undankbar?
maier manfred / 05.04.2007 15:12
die bestätigung der thesen von ursula.....
...obwohl diese thesen keine bestätigung notwendig haben.
für die geschenkte aufmerksamkeit und satire habe ich mich aufrichtig bei allen les@s bedankt.
übrigens seien sie unbesorgt...ich wusste als ich den ersten kommentar zumt thema "feuilleton" verfasste, um die zuneigung, mit der ihr werten les@s mich überschütten werdet.
mam / 05.04.2007 19:00
brave les@s.......
hier habt´s noch an knoch´n.......
aus!!!
Eltern-Beirat / 05.04.2007 09:18
Unverantwortliche Haltung
Irgendwo muss Schluss sein. Mit Kindern über Kondome zu sprechen ist eine Frechheit! Wehret den Anfängen sage ich! Wehret den Anfängen!

Wenn das so weiter geht haben die Kinder bald schon mit 16 das erste Mal Geschlechtsverkehr!

Wir werden daher österreichweit eine Internetsperre für Raketa beantragen.

Franz Schindinger
Kohlweg 21
4820 Bad Ischl
manfred maier / 05.04.2007 00:14
pauschaler dank......
...endlich ein raketa würdiges feuilleton.
ihr seid grossartig, ich bin begeistert.
wer solche les@s hat, braucht nichts und niemand mehr zu fürchten.....
wau, jetzt haue ich mich hinter das vierundzwanzigste "letzte glas".....was für eine feier für den maier.....
a domani....
einfacher leser, nicht von der bande / 05.04.2007 00:37
schlafen sie wenig und schreiben sie weiter
the most important thing is work, wie warhol sagte
dreifacher leser / 05.04.2007 00:41
Re: schlafen sie wenig und schreiben sie weiter
gar nicht mehr notwendig, er war ja bereits für 16 1/2 minuten berühmt.
Eliteuni Gugging / 04.04.2007 23:59

Lieber Kollege!
Bitte zeigen Sie unseren Analphabeten den richtigen Weg! Die Studenten sind ausgehungert!
Sprach Bombs - Das Maiertrauma / 05.04.2007 00:02
Zu Hülf!
voi gnua / 05.04.2007 00:08
scheiß gruppenzwang!
grottenschlecht is out?
GUINNESS WORLD RECORDS / 04.04.2007 23:53

Auch wenn international einige Länder bei der Anzahl der Rekorde führen, der Einfallsreichtum im österreichischen Sprachraum scheint ungebrochen, wenn es um Ideen für potentielle WELTREKORDE geht. Bravo, Maier, Sie führen!
Meinungsumfrage pro Sekunde abrufbar / 04.04.2007 23:41
Unfassbar!
Sex bombs wurde in ganz Österreich pro Kopf 20 x gelesen! Höchste Quote seit Karlich!
Armin Asslinger / 05.04.2007 00:05
Re: Unfassbar!
A Quotnkaiser? Bei meine Kasnockn, i drah durch!
hermann B. maier (vormals goldwyn) / 05.04.2007 00:39
Re: Re: Unfassbar!
kleinvieh macht auch mist!
Zugreifer / 04.04.2007 23:20
Frechheit!
Für Genital gibt es keine Bewertung!
wwf-projekt "aussterben der greifvögel verhindern" / 04.04.2007 23:27
599 hits!
der typ ist voll ausgegriffen!
Wellness Last Minute / 04.04.2007 23:08
Anfrage
Sehr geehrter Herr Maier,
machen Sie auch Lesungen für gestresste Seminarteilnehmer?
Bitte setzen Sie sich mit unserer PR-Abteilung in Verbindung:
office/Klammeraffe/wellness.last.at
maier manfred / 04.04.2007 22:44
die vermeintlche harmlose frage.....
....ob man über das vorgehen eines schreibenden moderators - oder ein schreiberling der moderiert? - diskutieren kann, führt zu einer merklichen belebung
dieses beitrages.
die hits um feuilleton bleiben nach wie vor hinter der "modern times" zeit zurück, dafür sind ganz fleissige bewerter am werk.
ein schelm, der sich etwas dabei denkt.
Till / 04.04.2007 22:52
Re: die vermeintlche harmlose frage.....
ein schelm ist nur, wer böses dabei denkt. wer irgendwas denkt, ist irgendwer.
wwf-projekt "aussterben der greifvögel verhindern" / 04.04.2007 23:28
kein herz für vögel?
Meinungsumfrage pro Sekunde abrufbar / 04.04.2007 23:46

Auf diesem Planet gibt es nicht so viele Vögel wie der erste Voteminator Zugriffe hat! Sekündlich steigert sich die Zahl der Interessenten! Das System kollabiert!
Russ Meyer / 04.04.2007 22:24
Posten Sie bitte im Floridsdorfer Nulldefizit - Artikel!
diese unglaubliche postingflut soll wohl dazu führen, dass dieser artikel unnötigerweise öfters angeklickt wird, um die zugriffe zu erhöhen. mieser betrug ist das! lassen sie dies nicht zu, liebe les@s und innen! greifen sie zu den spritzpistolen!!! wasser frei!
wwf-projekt "aussterben der greifvögel verhindern" / 04.04.2007 23:33
flut ist sehr schlecht, sehr schlecht
die ölpest ist der untergang. jeder vogel ist zur selbstwaschung aufgerufen. pronto!
sparwut, es ist so schwer der beste zu sein / 04.04.2007 22:55
JA NATÜRLICH
was glauben sie denn! zugriffe sind ALLES, ALLES, ALLES! Wir werden diesem hochbegabten PREISVERDÄCHTIGEN wunderknaben einen künstlernamen geben! wer heißt denn maier! das ist unverkäuflich! und dann putschen wir ihn zum bestesellerautor hinauf! alles her hier! heute um mitternacht wird der weltberühmte autor seine fortsetzung enthüllen! fangemeinden, hier her! der mann braucht in seinem leben kein wort mehr zu schreiben! schreibwerkstätten werden täglich ein buch auf den markt werfen, und dieses hochsensible, fantastische wesen eines SUPERSTARS wird bäder in der menge nehmen! dazu ist er da! maier, die welt braucht dich! wir verdienen uns goldene nasen, füße und fingernägel mit dieser einmaligen ausnahme der natur! und "er" wird für alle zukunft ausgesorgt haben! porsche für, nein maier ist seiner unwürdig! porsche für GENUSIS MAJOR!
Franz FuXX / 04.04.2007 22:28
Meyer - nein danke!
sparwut, es ist so schwer der beste zu sein / 04.04.2007 22:59
fuchs, du fuchs!
du kommst auf die titelseite! GENUSIS MAJOR wird gehasst und geliebt! dieses kapitalistenschwein ist unser!
Taufpate Saufrate / 04.04.2007 23:03
Re: GENUSIS MAJOR
ist das latein? versteht meinereiner nicht. darum votiere ich für das pseudonym "idipferlreiter"!
hypochonder schwerkrank verricht er / 04.04.2007 23:14
Re: Re: GENUSIS MAJOR
bin für
"nervos rumpelsteulz"
Marcel Reich / 04.04.2007 22:15

Endlich ein Prominenter, der sein Selbstbildnis nicht ins spirituelle Wellnessbad taucht. Seit der Komiker Hape Kerkeling beim Pilgern erkannt hat, dass er in einem früheren Leben ein polnischer Mönch war, der von deutschen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs erschossen wurde, ist die Wiedergeburtenrate unter den Showbiz-Menschen hoch. Nun darf auch im österreichischen Fernsehen ein 1920 in Polen geborener Mann, der in seinem einzigen Leben beinahe von Deutschen ermordet worden wäre, seine Geschichte über die nicht mehr erlebte Heiligsprechung des allseites hochgeschätzten, besonders von mir überaus gelobten M.A. Maier, nicht mehr erzählen. Ein Skandal!
maier manfred / 04.04.2007 21:44
"liebe deine kritiker wie dich selbst (george tabori)....
...manchmal, doch nicht oft genug sterben sie. insofern sollte man sich ihrer arroganz gegenüber in toleranz üben; erst neulich konnte sich einer von ihnen nicht beherrschen, grosspurig zu verkünden, letztlich zähle nur die kritik.
in solchem wahnsinn liegt methode. kritiken sind nicht selten unterhaltsamer als das, was sie kritisieren."
es ist sehr unterhaltsam, ebenso strukturgeile wie talentbefreite kleinkritiker durch das satiremagzin hampeln zu sehen....nicht stolpern kleiner, kopf hoch!
George / 04.04.2007 22:03

Es ist sehr schwierig einen Menschen zu beschreiben, der von allen geliebt werden will.
Das Wunder von Wahnsistan / 04.04.2007 21:55

Darf ich diese Worte trinken?
anonyma les@ / 04.04.2007 20:43
Im Deutschunterricht gefehlt?
Geheime Riten? Da fehlt ein Hinweis auf spätere Auflösg. Welche Gestalt lief davon? Warum ist d. Nachbar traumatisiert? Ist ER d. Gestalt? Schlecht gegliedert.
Es wird nicht beschr., warum der Icherz. e. schlechtes Gew. wegen des Traumas d. Nachbarn hat, kein Hinweis auf spät. Auflösg.
"Dydime - die Zwillinge"? Ist Anna d. Zwilling von Pippo? Warum haben d. beiden dann e. Kind? Ratetext? Seit wann gibt sich e. Kind mit keinem Nein zufrieden, weil es e. "Poeten und Maler" zum Vater u. eine "Psychologin" zur Mutter hat? Will d. Icherzähler nur angeben? Z.d. zu pathetisch. Besser informieren, wie Kinder ticken od. d. Schreiben lassen. Oder hat d. Erzähler e. patscherte Form gewählt, um d. Beruf d. Eltern unterzubringen? Fällt auf.
E. Problem entwickelt sich oft "unvorhersehbar"? Geschwafel! Seit wann steuert e. Gespräch vor e. Kondomaut. "unvermeidlich" auf Eskalation zu? Warum "unvorstellbar", e. Kind zu erklären, was e. Kondom ist??? Wertung. Ist der Icherz. d. Reinkarnation e. Autors aus d. 19. Jahrhundt? Wenn nein, dann wertet er seltsam. Oder handelt es sich um d. Gedanken d. Eltern? Warum fehlt dann d. Beschreibg?
Antworten führen zum "Unvermeidlichen"?? Was ist d. "Unvermeidliche"? Ratetext?
D. Vergleich unbedarftes Kind mit Lebensschützer blödsinnig.
Wenn d. Kind etwas "unwillentlich" tut, dann nimmt es auch keine Folgen in Kauf.
Die Familie steht "schwer gezeichnet" vor d. Tür d. Icherzählers, weil sie an d. Erklärung, was e. Kondom sei, gescheitert ist? U. d. Icherz. ist d. Rettung? Peinlich.
"Fedes Stimme bebte im Einklang mit d. ganzen Körper im Takt vor Empörung, d. Psychologin Anna machte d. Eindruck, sie hätte therap. Hilfe dr. notwendig.." Weil d. Mutter unf. ist, wird d. Icherz,. pathetisch?
"Heimtückische List um d. Hausfrieden zu retten"???? Geschwollen. Nochmals lobt sich d. Icherz., er sei so listig. Einmal war schon zu viel.
"..für eine ausged. Gefechtsübg. in d. sonst friedlichen Via di Pré.." Friedlich? D. anfgs. erwähnten "geheimnisv. Riten", d. "Klopfen", d. d. Untermieterin verunsicherte??? Ui ui ui. E. mit Wasser gefüll. Kondom, ohnehin nicht lustig, weil abgedroschen, ist e. "schwere Waffe"? Alles zu dick aufgetragen.
Nirgends steht, dass nach d. Platzen e. neue Wasserb. hergestellt wird. Es heißt "DIE Bombe", womit sinngemäß d. zerplatzte gemeint ist. D. i. k. Geschoß!
Warum antwortet d. Gemüseh. "vernünftiger weise" mit Nein???? Warum ist es "bemerkenswert", d. d. Icherz. u. d. Gemh. nichts mehr miteinander reden?
D. Hammerschlägegesch. plus Rache ist stümperhaft hingeschledert. Da fehlt alles, was d. Geschichte zum Leben erweckt. Warum erst im Sommer e. Reaktion des Gemh. fürchten? Platter Hinweis auf d. Beruf des Icherz. Nie im Sinn gehabt, d. Gemh. zu traumatisieren? Wasserduschen normal? Was f. e. "traurige Wahrheit"? Dieser Text?
maier manfred / 04.04.2007 21:13
schenken ihnen die bösen schüler in der grundschule.....
...zuwenig aufmerksamkeit während dem unterricht oder wollen sie gar literat werden?
erkennbar eine klare vorstellung von strukturen haben sie bereits.....etwas pech für sie, dass sich phantasie und talent nicht erlernen lässt.
günther günther / 04.04.2007 21:16
gib´s ihm!
grundlose schmutzkübelkampagne gegen den zukünftigen bachmannpreisträger! oh gott, ich komme! ich liebe sie, maier, sie wortkünstler! sie geniales, unentdecktes talent! ich werde sie fördern, sie wunder dieses jahrhunderts!
maier manfred / 04.04.2007 21:27
total viele kommenatre
..alle für den totalen förderer
maier manfred / 04.04.2007 21:26
ein totales ding...günther günther....
...das totale förderangebot.
sind sie sich total sicher, dass ich es mit der totalen förderung durch einen totalen niemand wie ihnen zum totalen erfolg bringe?
maier manfred / 04.04.2007 21:23
das ist ein ding, günther günther.....
...ein grossartiges, umwerfendes angebot.
sie lichtblick meiner zukunftsplanung, sind sie sich auch ganz sicher, dass ich es mit der totalen förderung durch einen totalen niemand wie ihnen zum totalen erfolg bringe?
maier manfred / 04.04.2007 21:22
das ist ein ding, günther günther.....
...ein grossartiges, umwerfendes angebot.
sie lichtblick meiner zukunftsplanung, sind sie sich auch ganz sicher, dass ich es mit der totalen förderung durch einen totalen niemand wie ihnen zum totalen erfolg bringe?
maier manfred / 04.04.2007 21:21
das ein ding günther, günther....
...das ist ein grossartiges angebot.
sind sie sich auch ganz sicher, dass ich es mit der totalen förderung durch einen totalen niemand zum totalen erfolg bringe?
Der Speck muss weg / 04.04.2007 21:36
Wo haben Sie den Abdrehschalter, Sie Genie?
Bei Rumpolds Werbefirma angeheuert?
maier manfred / 04.04.2007 21:45
technische schwächen...
..lesen sie keine kritiken sie kulturbanause?
George / 04.04.2007 22:05

Lesen Sie keine?
Das Wunder von Wahnsistan / 04.04.2007 21:57
Ich möchte ein Aktbild von Ihnen malen
einfacher leser / 04.04.2007 20:49
sowas
kann auch nur ein konkurrent (literat) schreiben :-))))
günther günther / 04.04.2007 21:10
ein germanist gegen den austrokoffer, mein gott, wie unchristlich
dreifacher leser / 04.04.2007 21:08
Re: sowas
LOL:)
maier manfred / 04.04.2007 21:04
nicht alles was tippen kann.....
...ist auch ein konkurrent, geschweige denn "literat"......
günther günther / 04.04.2007 21:13

sie großartiger schreiberling! das ist doch alles nur neid, schlimmer, neid! dieser mensch fürchtet sie bis auf die knochen!
maier manfred / 04.04.2007 21:31
na wenigstens sie merken was los is.....
...ist das bereits teil I der förderung durch einen unbekannten....oder sind es ihre ersten literarischen gehversuche?
Der Speck muss weg / 04.04.2007 21:39
Sie sind Literat?
Ich werde nie wieder meinen Bildschirm putzen! Bitte ein Autogramm!
anonyma les@ / 04.04.2007 09:53
Da hat mal wieder jemand
Moravia und Malaparte sehr gerne.
Gute Stilstudie, mit der Message haperts halt noch a bisserl.
Central Saint Martins College (An Opinion Factory) / 04.04.2007 09:54  E-Mail
Re: Da hat mal wieder jemand
Dazu packen wir noch eine Ladung Camus | Sartre und fertig ist die mediterrane Terrine von Iglo.
standort / 31.03.2007 14:51
genua?
manfred maier / 31.03.2007 15:30
Re: genua?
genua - altstadt!
anonyma les@ / 03.04.2007 16:06
Re: Re: genua?
Gnua is gnua!
manfred maier / 03.04.2007 16:31
"gnua" kondome....?
..."gnua" nachbarn oder "gnua "anonymität?
anonyma les@ / 03.04.2007 21:13
kindliche schreibversuche
mehr nicht.
manfred maier / 04.04.2007 00:37
Re: kindliche schreibversuche
...ich auch
R. Zimmerdichter, im Sitzen und im Stehen verricht / 04.04.2007 09:34  Webpage  Alle Postings auflisten
Spannend wirds ab 90, liebe Leute.
manfred maier / 04.04.2007 09:48
Re: Spannend wirds ab 90, liebe Leute.
unter oder ober der erde?
R. Zimmerdichter, gen Himmel verricht´ er / 04.04.2007 18:23  Webpage  Alle Postings auflisten
Im Bunker wie im Bomber!

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